Besenrein übergeben: Checkliste für die Wohnungsabgabe

25.08.2026 3 Min. Lesezeit

Was „besenrein“ wirklich bedeutet

Der Begriff taucht in fast jedem Mietvertrag auf, wird aber selten erklärt. Besenrein heisst: Die Räume sind vollständig leer, Böden sind gewischt oder gekehrt, es liegt kein Abfall mehr herum.

Besenrein ist nicht dasselbe wie eine Endreinigung. Bei der Endreinigung werden zusätzlich Küche, Bad, Fenster, Backofen, Kühlschrank und Armaturen gereinigt – meist mit Abnahmegarantie. Viele Verwaltungen verlangen genau das. Prüfen Sie deshalb Ihren Mietvertrag, bevor Sie planen.

Was „besenrein“ wirklich bedeutet

Checkliste: Räume und Bereiche

Diese Bereiche werden bei der Abgabe erfahrungsgemäss geprüft – und genau hier wird am häufigsten etwas vergessen:

  • Keller- und Estrichabteil – der Klassiker unter den vergessenen Räumen
  • Balkon, Terrasse, Sitzplatz – inklusive Blumentöpfe und Gartenmöbel
  • Garage, Einstellhallenplatz, Veloraum
  • Briefkasten und Klingelschild – Namensschilder entfernen
  • Einbauten – selbst montierte Regale, Lampen, Spiegel, Haken, Teppiche
  • Dübellöcher – je nach Mietvertrag spachteln und streichen

Woran die Abnahme am häufigsten scheitert

  • Zu spät geräumt – die Räumung wird auf den Abgabetag gelegt, dann fehlt Zeit für die Reinigung
  • Keller vergessen – die Wohnung ist leer, das Abteil im Untergeschoss nicht
  • Sperrgut vor dem Haus – abgestellte Möbel gelten als nicht geräumt
  • Sonderabfall zurückgelassen – Farbreste, Batterien, Leuchtmittel
  • Schlüssel unvollständig – alle Exemplare inklusive Zusatzschlüssel abgeben

Unsere Empfehlung: Planen Sie die Räumung zwei bis drei Tage vor der Abgabe. So bleibt Luft für Reinigung und kleine Ausbesserungen.

Das Abgabeprotokoll – lesen und ergänzen

Bei der Übergabe wird ein Protokoll erstellt. Es hält fest, welche Mängel die Verwaltung geltend macht. Nehmen Sie sich Zeit dafür:

  • Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht gelesen haben.
  • Sind Sie mit einem Punkt nicht einverstanden, lassen Sie das im Protokoll vermerken.
  • Machen Sie vorher eigene Fotos vom geräumten Zustand – mit Datum.
  • Verlangen Sie eine Kopie des unterschriebenen Protokolls.

Normale Abnutzung ist kein Mangel. Streitpunkte sind meist Löcher, Rückstände und nicht geräumte Nebenräume – also genau das, was mit guter Planung vermeidbar ist.

Wenn die Zeit knapp wird

Wenn der Termin drückt oder die Menge zu gross ist, übernehmen wir die Räumung komplett – inklusive Keller, Estrich, Balkon und Garage, mit Demontage der Einbauten und besenreiner Übergabe. Auf Wunsch organisieren wir zusätzlich die Endreinigung.

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Häufige Fragen

Nein. Besenrein heisst: leer, Böden gewischt oder gekehrt. Die Endreinigung umfasst zusätzlich Küche, Bad, Fenster und Geräte – oft mit Abnahmegarantie. Was verlangt wird, steht im Mietvertrag.
Ja, alle mitvermieteten Nebenräume – Keller, Estrich, Balkon, Garage, Veloraum. Vergessene Nebenräume sind einer der häufigsten Gründe für Beanstandungen.
Das hängt vom Mietvertrag und der Anzahl ab. Einzelne Löcher gelten oft als normale Abnutzung, ganze Reihen nicht. Auf Wunsch spachteln wir sie beim Räumen gleich mit.
Idealerweise zwei bis drei Tage vor der Abgabe. So bleibt Zeit für Reinigung und kleine Ausbesserungen, ohne dass es am Abgabetag eng wird.
Lassen Sie Ihren Einwand direkt im Protokoll vermerken und unterschreiben Sie nur mit diesem Vermerk. Eigene Fotos vom geräumten Zustand helfen zusätzlich.
Wir übergeben standardmässig besenrein und organisieren die Endreinigung auf Wunsch. Sagen Sie uns bei der Besichtigung, was die Verwaltung verlangt.

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Kontakt Form 079 932 51 07 WhatsApp